40m² H0-Anlage

überdimesionale Vitrine

40m²

2,32m Gipfelhöhe

320m Schienen
K-Gleis

85 Weichen

5 Schattenbahnhöfe

45 Züge

Straßenbahn (Fahrstrecke 15m)

CarSystem
(26 Fahrzeuge )

( einige Bilder vergrößern sich beim Anklicken )

München

Nach wochenlanger Planung und 18 Monaten Bauzeit war das Werk vollendet.
Der stolze Besitzer dieser Welt im Maßstab 1:87, ein 40-jähriger Bauingenieur hatte sich einen Traum erfüllt. Für das Schmuckstück ließ er eigens in seiner Villa ein extravagantes Zimmer bauen in dem das Kunstwerk perfekt hineinpasste.

40m² Anlage

Die Rhein Main Presse schreibt:

Die Anlage setzt sich aus 15 Modulen zusammen, insgesamt wurden 85 Weichen, mehrere hundert Meter Gleise und mehrere Kilometer Kabel verlegt.
 45 Züge rollen über die Schienen, zehn davon gleichzeitig. Die anderen warten verborgen in mehreren Schattenbahnhöfen auf ihren Einsatz. Zudem ist eine Straßen-bahn unterwegs und stoppt automatisch an mehreren Haltepunkte der 'Stadt'.
 Damit sich das Leben nicht nur auf den Schienen abspielt, fahren nebenbei zwei Dutzend Autos, des Faller-CarSystems, wie an unsichtbaren Fäden eigenständig über die Straßen - und zwar unfallfrei. Das Geheimnis: Unter der 'Straßendecke' versteckt sind Fahrdrähte eingelassen, an denen sich die Fahrzeuge orientieren. Die imposante Bergwelt ist durch mehrere Sessellifte, Seilbahnen und eine Zahnradbahn für Wanderer und Skifahrer erschlossen.
 Und weil das alles noch nicht genug ist,  wird dem Betrachter auch eine naturgetreue Akustik-Kulisse geboten, von der Bahnhofsdurchsage über die Lokomotivgeräusche bis hin zum Martinshorn der Feuerwehr und dem Läuten der Kirche. Für den Transport waren zwei Sattelschlepper mit Anhänger erforderlich, um die wertvolle Fracht unbeschadet ans Ziel zu bringen.
 Während er sich mit seinem Mitarbeiter Josef Walter um die Anlagengestaltung und die Ausmodelierung der Landschaft kümmerte, sorgte sein Bruder um die technischen Raffinessen. 'Bei einem solchen Projekt gibt es nichts von der Stange', erklärte Wolfgang Mayer. 'da muss man alles anpassen'.
 So ist ein 'elektronisches Herz' entstanden, bei dessen Anblick es dem unbedarften Betrachter schwindelig werden könnte. Zehn Tage brauchten die Modellbau-künstler, um die Anlage an Ort und Stelle zu installieren. Tage zwischen Bangen und Hoffen, dass alles ebenso perfekt funktioniert, wie in der Ingelheimer Werkstatt.
 Und das Glück der Tüchtigen war ihnen hold.

Zeitungsausschnitt

Ingelheim

Es war das Ereignis in der Mainzer Straße.Selbst der Rhein Main Presse war es ein Artikel im Lokalteil wert.

gut verpackt
Zwei solcher Sattelzüge waren erforderlich
sorgfältig verladen

Sorgfältig wird die wertvolle Fracht verladen. Sicher ankommen ist oberstes Gebot. .

3 Güterwagen

Unterwelt

Auf fünf Schattenbahnhöfen verteilt warten 40 Züge auf Abruf. Die Gleise sind entsprechend lang um selbst 2,50m große Züge aufnehmen zu können.Die rot markierten Schienen sind Halteabschnitte.
8 Züge im SB
Wir müssen noch warten

Die Herrausforderung

Diese Anlage per Hand zu bedienen wäre unmöglich. Sie sollte ja sicher und abwechslungsreich betrieben werden. Mit einem Computer-Programm zu steuern wäre eine Lösung. Der Auftraggeber, ein Eisenbahnfan und kein Computerfreak, wünschte sich eine unkomplizierte Eisenbahn ohne sich um die Steuerung kümmern zu müssen. Das war eine echte Herrausforderung, denn nun galt es eine Steuerung zu suchen die diesen Kriterien gerecht wurde. Wie sich bald herrausstellte waren die auf dem Markt angebotenen Komponenten nur bedingt tauglich und die brauchbaren wollten nicht zusammen arbeiten. Da schlug das Entwicklerherz höher, da mußte was spezielles gebaut werden. Es gingen ein paar Wochen ins Land, bzw. in die Nächte vorm Computer, bis das Konzept der Steuerung stand. Weiterhin mit Hilfe eines Computerprogrammes wurden die entwickelten Schaltungen in Platinen umgesetzt. Dann hieß es, Platinen belichten, entwickeln, ätzen, bohren, bestücken, verlöten und hoffen das es läuft. Und es läuft, seit November 2002 ist die Anlage störungsfrei in Betrieb. Darüber sind wir mehr als stolz ! voll elektrisch Die Hauptstrom-Versorgung der 'CPU'. Sie wird durch eine Fernbedienung aktiviert und die Bahn geht in Betrieb. Ein Betriebs-stundenzähler informiert, für Wartungszwecke, über die durchschnittliche Fahrleistung der Züge
wie 5 Computer
2 x SB-Controller
Die komplette automatische Steuerung, nennen wir sie 'CPU', und darüber zwei der insgesamt fünf Schattenbahnhofs-Controller für jeweils 8 Gleise.
Zwei weitere SB-Controller für jeweils 9 Gleise.Diese Schaltung steht unter der Aufsicht der 'CPU',
schickt Züge los, schaltet die Eingangsweichen und meldet besetzte Gleise. Led's zeigen den Status eines Gleises an.

Alle 5 habens im Griff

Jedes dieser Board's steuert vollautomatisch einen Schattenbahnhof an, kontrolliert die zugehörige Fahrstrecken und die damit verbundenen Gleise im Bahnhof. Nach Einschalten checkt sich die Schaltung und überprüft ob alle Spannungen ankommen. Als nächstes wird die Strecke von und zu dem SB überprüft. Sie wird ständig überwacht, es könnte ja ein Zug liegengeblieben sein oder ein verlorener Wagen die Strecke blockieren. Bis das Problem behoben ist bleibt dieser Kreis außer Betrieb, alle anderen dürfen weiterfahren. Bei freier Strecke und mindestens ein unbesetztes Bahnhofsgleis, wird per Zufallsgenerator ein Zug ausgewählt, die Einfahrtsweiche in den Bahnhof geschaltet und mit einem Ansteuer-impuls zum SB-Controller fährt der Zug ab. Nach einer Aufenthaltszeit verläßt ein Zug wieder den Bahnhof. Natürlich wird erst auf freie Fahrt gecheckt, die 'CPU' schickt einen Ausfahrimpuls in Richtung Bahnhof, denn darunter befindet sich die Abfahrtssteuerung, die das Ausfahrsignal grün schaltet und die Ansage der Abfahrt über die Lautsprecher kommen läßt. Ein Pfiff, Türen schlagen, und der Rheingold geht auf große Fahrt.
totale Überwachung
voll die Elektronik

Bahnhof

Da ist immer was los. Züge kommen, garantiert pünktlich, andere warten auf ihre Abfahrt. Auf dem äußersten rechten Gleis donnern extrem lange Güterzüge durch. Die brauchen nicht zu halten, die Ladung muß eilig ans Ziel.
Hbf mit Zügen voller Bahnhof
bis zum Horizont

Es ist eine Augenweite den abwechslungsreichen Betrieb im Bahnhof zu sehen. Ein Personenzug fährt herrein, gleichzeitig darf ein Interregio den Bahnhof verlassen. Und schon rauscht ein Güterzug mit zig Erzwagen auf Gleis 6 durch. In der Ferne, auf der Brücke, zieht eine Lok mehrere Tankwagen Richtung Tal. Und noch weiter oben, kaum zu erkennen, hält ein Personenzug im Bergbahnhof.

Die Stadt

kein Parkplatz von oben gesehen
Morgens um 9°° beim Einkaufen, viel Verkehr und natürlich wieder kein Parkplatz frei. Ebenso einen tollen Blick über die Stadt wird wohl der Kranführer haben. Aber erst muß das Klavier bei Müllers im 3 Stock auf dem Balkon ankommen.
Taxi...Taxi Sämtliche Gebäude, Kunstbauwerke sind sorgfältig zusammen gebaut und künstlich gealtert worden. Die Kirche wird sogar extra angestrahlt und ab und zu erklingen ihre Glocken.

Über die Fernbedienung kommt Licht in die Sache, in fast allen Gebäuden geht die Beleuchtung an. Im Dunkeln wirkt die Anlage mit den vielen Lämpchen fast noch reizvoller.

geile Brücke
Nichts los. Kein Mensch möchte ein Taxi nehmen. Na, bei den Preisen....
Schöner wohnen? Nah bei der Stadt und hintenraus super Blick auf die Stahlbrücke und in die Berge.
Zigaretten aus ...
Zufall oder Brandstiftung?
Gottseidank das Feuer hätten wir gelöscht.
Gebührenfreier Parkplatz aller CarSystem-Fahrzeuge
Truckerparkplatz

CarSystem

Jedes der 26 Fahrzeuge des CarSystems findet selbst einen freien Platz zum parken. Über einem Dauermagnet bleiben die Fahrzeuge, auch wenn die Anlage ausgeschaltet ist stehen, ohne sie extra auszuschalten. So sind sie auch wieder fahrbereit wenn sie ferngesteuert ihren Betrieb aufnehmen, und müssen nicht neu aufgesetzt werden. Dies war zuerst nicht einfach zu lösen, weil die Freimachspulen, die das Magnetfeld des Dauermagneten aufheben sollten, es nicht taten. Sie mußten speziell ansgesteuert werden. Die von uns entwickelte Elektronik löste dann das Problem zufriedenstellend. Nacheinander in gebührendem Abstand, auch auf den fließenden Verkehr achtend, fahren die Fahrzeuge los um sich in den Verkehr einzureihen.
 Weiterhin läßt sich mit der Fernbedienung ein Feuerwehr-einsatz einleiten. Nach kurzer Zeit kommt der erste Schwaden aus der Fabrik, ein kräftiger Rauchgenerator, unterstütz von roten und gelben MonsterLed's, läßt ein Großfeuer vermuten. Irgend jemand muß die Feuerwehr gerufen haben, denn es ertönen lautstark die Sirenen, worauf zwei Feuerwehr-Fahrzeuge mit tatütata und Blaulicht, sich auf den Weg zum Brandherd machen. Nach erfolgreichen Löschen fahren beide Fahrzeuge in die Wache zurück, jedes auf einen Platz, und hoffen das es für Heute der letzte Einsatz war. Das Personal geht einen trinken.
Zwei in der Wache stehende Feuerwehrwagen sind bereit für einen Einsatz
Feuerwache
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Schlußbilder

wo ist Schum...
Mantel an, es ist kalt..
Scheint ein düsterer Tag vorm kommenden Winter zu sein, jetzt mit einem Glas Glühwein die Anlage genießen...
Da fangen Autos an ...
rot und schnell und Schum....
Dampf, Kohle = BW

Wir freuen uns auf unsere nächste Anlage,
egal wie groß oder klein sie ist.

Wie sagte schon ein berühmter Mann
Man wächst mit seinen Aufgaben.

Große Anlage,
großes BW
Wir sind total begeistert von dieser Anlage !

Wenn Sie es auch sind schreiben Sie uns das bitte ins Gästebuch.

Vielen Dank