Rohbau mit Gleisverlegung, Oberleitung, Kunstbauten, fahrbereit mit PC-Steuerung
Maße
8,10m x 3,0m
qm²
20m²
Modul
11
Gleis
K-Gleis realistisch auf Korkgleisbettung verlegt,
Schienen mit Airbrush farblich behandelt und von Hand eingeschottert.
2-gleisige Hauptstrecke mit Nebenbahn und Bahnbetriebswerk
Paradestrecken im vorderen und hinteren Anlagenbereich
alle Fahrstrecken in unterschiedlichen Höhenniveau
insgesammt 315m Gleismaterial, 4 Gleiswendel
Hauptbahnhof
Bahnhof Dammtor, mit Erweiterungen, Gesamtlänge 1340mm
Das erste Holz ist da, die Module werden aufgestellt....
Bei der Aufstellung ist es absolut wichtig die Anlage ins Wasser zustellen, also absolut gerade!
Von dem zuerst aufgestellten Modul wird sich mit der Wasserwaage weiter vorgearbeitet.
In unserer Werkstatt steht die Anlage vorerst auf den extra angefertigten Metallfüßen mit Höhenregulierung.
Sie steht dann ca. 20cm höher, was das arbeiten darunter erleichtert, und etwaige Unterschiede in der Höhe können ausgeglichen werden.
Der Schattenbahnhof kommt später.
Die komplette Anlage steht jetzt 100% gerade,
das garantiert nachdem zerlegen in einzelne Module
das der Aufbau wieder ohne Probleme auszuführen ist.
Die Planung kommt auf das Holz...
Über 30 Meter ausgeplotterter Plan sind passgenau auf die erste Lage Sperrholz verlegt worden. Auf dem Schnittmuster vergleichbaren Ausdruck werden die für die obere Ebene relevanten Linien nachgezogen.
Damit auch modulübergreifende Steigungen glatt verlaufen werden in kurzen Abständen Höhenangaben berechnet und auf den Plan übertragen.
Danach orientiert sich später die Spantenhöhe auf der die Trassen verlaufen.
Quadratmeterweise angelieferte Sperrholzplatten werden zu Spanten zurechtgesägt.
Aufbruch in die dritte Dimension.
Stellen der Spanten und verlegen der Trassen
Überbrückung
Zwei Brücken verbinden die Höhenzüge der oberen Paradestrecke
Aufstieg und Abstieg
Vier Gleiswendel überwinden den Höhenunterschied zu den verschiedenen Ebenen
Gut gekorkt, gut gefahren
Kork wirkt geräuschdämmend und ist Grundlage für ein naturgetreues Gleisbett
und für unterwegs....verlegte Gleise
Gleise werden mit Hilfe von Messingprofilen die auf 3/100 genau gefräst wurden
gerade und parallel verlegt.
Schattenbahnhof
schreinertechnischer Einbau,
wieder ausbauen,
Schienen verlegen,
verdrahten,
nochmal einbauen.
Zu- und Abfahrt über zwei Gleiswendel
Platz für 24 Gleise,
22 Weichen,
24 Zuggarnituren
Rechte Schattenbahnhofseite mit verlegten Gleisen.
Bahnhof Dammtor
Auf beiden Seiten wurde der Bahnhof auf der gesammten Breite um zwei Arkaden inklusive Durchfahrt mit Kiosk verlängert.
Das ursprüngliche 'Rot' ist nach farblicher Behandlung dem Bahnhof angepaßt worden.
Für die Abfahrt in das Bahnbetriebswerk mußte die Arkadenverlängerung umgebaut werden.
Oberleitung und Verdrahtung
Jede Modellanlage sollte eine Oberleitung haben.
Die stabilen Masten aus Metall mit dem filigranen Netzwerk aus gespannten Drähten kommen dem Original schon ziemlich nahe.
Zur Überprüfung der Bestellung und zur Kontrolle mit dem Oberleitungsplan werden die Masten Probe gestellt.
Bevor mit der Landschaftgestaltung fortgefahren wird müssen die Maste natürlich wieder entfernt werden.
Mit dem Wunsch eine naturgetreue Oberleitung auf seiner Anlage zu haben ist es nicht getan. Außer das es eine der kostspieligsten Komponenten einer Modellanlage ist, verlangt es schon eine gehörige Portion an Erfahrung die Fahrdrähte einzu-bauen/-löten, Maste korrekt zusammen zubauen und erst recht die Tragwerke mit all ihren Kleinteile richtig zu montieren.
Die Oberleitung führt auch über Brücken die normalerweise nicht dafür vorgesehen sind. Den Platz zum aufstellen der Maste muß erstmal geschaffen werden.
Für die Bietschtal-Brücke wurde ein stabiles Tragwerk zur Aufnahme der Fahrdrähte verwendet.
Sobald die Topographie in der Grundstrukur aufgebaut ist kann mit der Verkabelung begonnen werden.
Mehrere hundert Meter Draht allein für die Versorgung wurden schon verlegt. Danach werden Extrastrippen für die Fahrspannung verlegt.
Computer
WinDigipet
Central Station
Erstmal Computer und Central Station verbinden.
WinDigipet installieren.
Computer-Grundkentnisse von Vorteil.
Schonmal was von Netzwerk gehört; um so besser.
WinDigipet mit dem neuesten Patch aus dem Internet versorgt und schon konnte die CS eingebunden werden. Ein wenig Systemeinstellung, die Lok konfiguriert und schon bewegte sich etwas auf der Anlage. Die Lok fährt.
Den gesamten Anlagenplan in WinDigipet unterzubringen war im Prinzip nur eine Fleißaufgabe.
Alle S88-Kontaktgleise sind im Programm erfaßt.
Die Power kommt aus dem Rollwagen.
So das der Computerbeistell-Tisch nur mit S88-USB- und dem Booster-Kabel verbunden ist.
Nach der Teilnahme eines Seminars bei Win-Digipet steht dem kommenden Spielspaß nichts mehr im Wege.
Wir wünschen dem Eisenbahner immer freie Schiene und allzeit grünes Licht im Signal.